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Verbrauchsüberwachung

HLK-Anwendungen und Regelungen

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Eine zunehmende Anzahl von Maßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene erfordert die Bereitstellung von zeitnahen und detaillierten Informationen über den Gebäudeverbrauch für den Endverbraucher.

Dies entspricht der Notwendigkeit, die Nutzer für ihr Verhalten zu sensibilisieren und einen positiven Prozess auszulösen, um die Energieverschwendung in Gebäuden zu reduzieren.

Das inspirierende Prinzip der Maßnahmen der Europäischen Union ist, dass Energieeffizienz mit einer realen Energiequelle gleichgesetzt werden sollte; mit anderen Worten, die Steigerung der Energieeffizienz und ein besseres Management der Nachfrage sollten mit der Erzeugungskapazität gleichgesetzt werden.

Was den thermischen Teil betrifft, ist die Messung des Verbrauchs und der möglichen lokalen Energieerzeugung besonders wichtig, da in Wohngebäuden die Raumheizung und die Warmwasserbereitung im Durchschnitt etwa 80 % des Endenergieverbrauchs ausmachen; hinzu kommt noch der Energieverbrauch für die sommerliche Klimatisierung.

In der Richtlinie 2006/32/EG wurde zunächst der weit verbreitete Einsatz von intelligenten Messsystemen als eine wesentliche Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz genannt.

Die Richtlinie 2012/27/EU forderte daraufhin, dass Endkunden von Strom, Erdgas, Fernwärme, Fernkälte und Warmwasser individuelle Zähler für den tatsächlichen Verbrauch erhalten; ihre Umsetzung durch das Gesetzesdekret Nr. 102 aus dem Jahr 2014 führte in Gebäuden mit zentraler Wärmeerzeugung (oder durch ein Fernwärmenetz versorgt) bis Ende 2016 zum Einbau von individuellen Zählern oder Wärmeenergiezählern.

Schließlich schreibt die Richtlinie 2018/2002/EU vor, dass ab 2020 neu installierte Zähler und Wärmezähler fernauslesbar sein müssen. Bis zum 10. Januar 2027 müssen auch bereits installierte Zähler und Wärmezähler, die nicht über diese Möglichkeit verfügen, mit einer Fernauslesefunktion ausgestattet oder durch fernauslesbare Geräte ersetzt werden.

Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, die Infrastruktur des Hausautomationssystems, sofern vorhanden, zu nutzen, nicht nur wegen der zahlreichen Möglichkeiten der Überwachung und Visualisierung, sondern auch wegen der Möglichkeit, in Echtzeit alle anlagentechnischen Funktionen zu kontrollieren und einzugreifen, die Verschwendung verursachen können.

In die gleiche Richtung geht auch die "Ecobonus domotica", die ursprünglich mit dem Gesetz Nr. 208 aus dem Jahr 2015 eingeführt und durch nachfolgende Haushaltsgesetze bestätigt wurde, die es erlaubt, mit einem Satz von 65% jene Hausautomatisierungslösungen in Abzug zu bringen, die die Effizienz des thermischen Systems erhöhen und die Endbenutzer über ihren Verbrauch informieren.

Ekinex Geràte Andere Komponente
A) Elektrizitätszähler mit KNX-Kommunikationsmodul EK-MC1-TP 1) Thermische Solarkollektoren
B) KNX / IP Router EK-BC1-TP 2) Wärmeenergiezähler (Solaranlage)
C) Überwachungssoftware 3) Tauchsieder/ Speicherung
  4) Wärmeenergiezähler (Warmwasser)
  5) Wärmeenergiezähler (Heizung/ Kühlung)
  6) Warm- und Kaltwasserzähler für den Haushalt
  7) M-Bus-Stromversorgung
  8) Photovoltaische Solarkollektoren
  9) Fotovoltaischer Inverter
  10) Elektrischer Energiezähler (Abgabestelle)