• Regelung einer Mischgruppe
  • Regelung einer Mischgruppe

Regelung einer Mischgruppe

HVAC-Anwendungen und Steuerungen

Scroll

In thermischen Systemen, die für die Beheizung, Kühlung und Entfeuchtung von Räumen ausgelegt sind, gibt es immer häufiger Terminals für den gleichzeitigen Wärmeaustausch, die Behandlung oder die Erneuerung der Luft mit unterschiedlichen Funktionsprinzipien (z. B. Heizkörper, Fußboden- oder Deckenstrahlplatten, Gebläsekonvektoren, Entfeuchter, VMCs mit Integration der sensiblen Zufuhr in die Kühlung usw.), die es erforderlich machen, Wärmeträgerflüssigkeit mit unterschiedlichen Temperaturen zu erzeugen. Dies kann direkt in der Heizungsanlage oder vor Ort durch die Steuerung einer Mischeinheit erfolgen.

Ekinex Geräte Andere Komponente
A) Regler EK-HH1-TP für Mischgruppe 1) Mischgruppe
B ) Außenfühler EK-STE-10K-3435 2) Mischventil mit Stellmotor
C) Tauchfühler EK-STI-10K-3435 3) Umwälzer (Mischzone)
D) Tauchfühler EK-STI-10K-3435 4) Umwälzer (ungemischte Zone)
  5) Zentraler Verteiler (Förderstrom)
  6) Zentraler Verteiler (Rücklauf)
  7) Wärmeerzeuger (heißes Fluidum)
  8) Wärmeerzeuger (kaltes Fluidum)
Regelung mit Ekinex

Die unvermischte Zone bedient direkt die Wärmetauscherklemmen mit Wärmeträgerflüssigkeit mit der in der Heizzentrale erzeugten Temperatur. Der Regler EK-HH1-TP (A) steuert die Mischbaugruppe (1) durch Regelung der Vorlauftemperatur des Wärmeträgerstroms für die Mischzone.

Dazu werden das mit Stellmotor ausgestattete Mischventil (2) und die Umwälzpumpe (3) der Mischzone angesteuert, wobei die Vorlauftemperatur mittels eines Tauchfühler (C) erfasst wird. Optional ist es möglich, auch die Rücklauftemperatur mit einem zweiten Tauchfühler (D) zu erfassen.

Der Außentemperaturfühler (B) misst die Außenlufttemperatur für die klimagerechte Regelung. Bei Flächenheizungssystemen, die auch zur sommerlichen Kühlung eingesetzt werden, ist der ideale Einsatz des Reglers (A) in Kombination mit bis zu 16 Raumthermostaten EK-EQ2-TP, die mit Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsfühlern ausgestattet sind, um eine effektive Integration zwischen Zentral- (primär) und Raum- bzw. Zonenregelung (sekundär) zu erreichen. Auf diese Weise werden das Ein- und Ausschalten der Anlage sowie die optimale Vorlauftemperatur des Wärmeträgers automatisch entsprechend den tatsächlichen Innenraumbedingungen des Gebäudes gewählt; bei Kühlung kann auch die optimale Vorlauftemperatur mit aktivem Schutz vor Kondensationserscheinungen gewählt werden.

Regelungsmöglichkeiten Heizung  Kühlung
Festpunkt
Klima-Kompensation
Anpassung an Innenraumbedingungen -
Kalibrierung der Rücklauftemperatur -
Klimakompensation und Neukalibrierung auf Innenraumbedingungen -
Rekalibrierung auf thermohygrometrische Innenraumbedingungen -
Klimakompensation und Rekalibrierung auf interne thermo-hygrometrische Bedingungen -
Fokus auf den Regler EK-HH1-TP

Der Regler EK-HH1-TP (A) ist ein KNX-Gerät, das vollständig über die ETS programmierbar ist und die Regelung der Vorlauftemperatur der Wärmeträgerflüssigkeit in hydronischen Heiz- und Kühlsystemen ermöglicht.

Das Gerät kann als Einzelgerät oder in Kombination mit einem oder mehreren Ekinex-Raumthermostaten verwendet werden, um Ein- oder Mehrzonensysteme (bis zu maximal 16 Zonen) zu schaffen, wobei es den Stellmotor des schwimmenden 3-Punkt-Mischventils steuert, das mit 230 Vac oder 24 Vac oder mit einem 0-10V-Signal gespeist wird und die Umwälzpumpe des gemischten Kreises im Start/Stopp-Modus steuert.

Das Gerät verwaltet Alarme für Übertemperatur (im Heizbetrieb) und Untertemperatur (im Kühlbetrieb). Der Regler verfügt über ein hintergrundbeleuchtetes Text-LCD-Display, vier Folientasten zur Navigation durch die Display-Menüs und zwei LEDs zur Signalisierung von Alarmen und zur Aktivierung des Handbetriebs.

Das Display ermöglicht die Überwachung der Betriebsparameter; einige Steuerungsparameter können auch gegenüber der mit der ETS vorgenommenen Erstkonfiguration geändert werden. Die Umschaltung der Systembetriebsart ( Heizung/Kühlung) kann über den Bus, über einen digitalen Eingang (für diesen Zweck konfiguriert) oder manuell über die Fronttastatur erfolgen. Alarme, die von Antikondensations-Sonden kommen, können verwaltet werden. Die digitalen Ausgänge, die nicht zur Ansteuerung einer Umwälzpumpe verwendet werden, können zur Steuerung eines Stellmotors für ein Zonenventil konfiguriert werden, das auf einem Stromkreis für Gebläsekonvektoren oder Luftentfeuchter liegt.

Zur Realisierung kombinatorischer Automatisierungslogiken ist das Gerät zusätzlich mit 2-kanaligen Logikfunktionen (16 Eingänge pro Kanal) mit UND-, ODER-, NICHT- und Exklusiv-ODER-Blöcken und verzögerter Ansteuerung des entsprechenden Ausgangs ausgestattet.

Dotazione di ingressi e uscite
Morsetto numero Sigla Collegamento
3-4 IN1 Eingang 1 (Vorlauftemperaturfühler)
5-6 IN2 Eingang 2 (Rücklauftemperaturfühler)
7-8 IN3 Eingang 3 (Außenfühler)
9-10 IN4 Eingang 4 (AI oder DI konfigurierbar)
11-12 IN5 Eingang 5 (AI oder DI konfigurierbar)
13-14 A01 0-10 V Servomotor-Befehlsausgang
15-16 POWER AUX TRIAC-Stromversorgung (230 Vac oder 24 Vac)
17 CLOSE Servomotor-Befehlsausgang (Absperrung)
18 COM Servomotor-Befehlsausgang (gemeinsam)
19 OPEN Servomotor-Befehlsausgang (offen)
20-21 D01 Zirkulator-Befehlsrelaisausgang
22-23 D02 Relaisausgang (Zusatzfunktionen)
24-25 D03 Relaisausgang (Zusatzfunktionen)
Umschaltung des saisonalen Steuerungsmodus

Die Umschaltung in den saisonalen Regelbetrieb (Heizung /Kühlung) kann auf drei Arten erfolgen:

  • über den KNX-Bus;
  • über die Fronttastatur des Kontrollers;
  • über einen Schalter, der an einen Eingang des Controllers angeschlossen ist.

Wird die Umschaltung vom KNX-Bus gewählt, empfängt der Regler die Betriebsart von einem anderen Busgerät (über ein entsprechendes Kommunikationsobjekt), z. B. einem Ekinex-Raumtemperaturregler, dem die Funktion des Masters für die saisonale Umschaltung zugewiesen wurde.

Die Umschaltung kann manuell über die Tastatur und das Display auf der Vorderseite des Geräts erfolgen: in diesem Fall fungiert der Regler EK-HH1-TP als Master für die saisonale Umschaltung für alle Ekinex-Geräte (Sensoren, Aktoren), die sich im selben System oder Teil des Systems befinden, das vom Regler bedient wird.

Das Schalten mittels eines Schalters, der an den Eingang IN5 (konfiguriert als DI) angeschlossen ist, eignet sich für Stand-alone-Anwendungen, bei denen keine Integration zwischen Zentral- (Primär-) und Raum- (Sekundär-) Steuerung erforderlich ist.

Der Schalter kann derselbe externe Wahlschalter sein, der in der Zentraleinheit zum Schalten des Betriebs von Wärmeerzeugern oder Flüssigkeitsfangventilen verwendet wird. Die aktuelle Betriebsart wird im nichtflüchtigen Speicher des Reglers abgelegt.

Aktivierung der Mischgruppe

Die Aktivierung der Mischgruppe kann auf drei Arten erfolgen:

  • vom KNX-Bus;
  • von einem Reglereingang;
  • von einem Reglereingang und dem KNX-Bus.

Durch Auswahl der Aktivierung vom KNX-Bus verbindet der Regler in logischem ODER die von bis zu 16 Ekinex-Raumthermostaten kommenden Vorlaufanforderungen; es genügt, dass nur ein Raumthermostat Vorlauf anfordert, um die Mischgruppe zu aktivieren.

Die Aktivierung von einem Eingang eignet sich für Stand-alone-Anwendungen, bei denen keine Integration zwischen Zentral- (primär) und Raumsteuerung (sekundär) erforderlich ist. An Eingang IN4 kann ein Zeitprogrammierer angeschlossen werden, um das System durch Zeitbänder oder die Zustimmung eines eigenständigen Raumthermostats zu aktivieren.

In Anlagen mit Verteilerleisten können die Endschalter der auf den einzelnen Ventilen montierten elektrothermischen Stellantriebe parallel geschaltet werden.

Eine Zwischenlösung sieht die Ansteuerung entweder über den Binäreingang oder über den KNX-Bus vor. Der Eingang kann Vorrang vor den von den Zonen über den Bus kommenden Ablaufanforderungen haben (z. B. ein externes Zeitabschnittssteuergerät) oder er verhält sich wie eine zusätzliche Zone (ohne Vorrang).

In allen Fällen ist es möglich, eine Aktivierungsverzögerung (von 1 bis 255 Sekunden) für den Start des Mischvorgangs einzustellen; in der Tat ist es ratsam zu warten, bis die elektrothermischen Stellantriebe die Ventile in die offene Position bringen, um zu verhindern, dass die Umwälzpumpe den Kopf auf hydraulisch geschlossenen Kreisen belastet.

This website or its third party tools use cookies, which are necessary to its functioning and required to achieve the purposes illustrated in the cookie policy. If you want to know more or withdraw your consent to all or some of the cookies, please refer to the cookie policy. By closing this banner, scrolling this page, clicking a link or continuing to browse otherwise, you agree to the use of cookies.