mo, 13 Mai 2019

Der Roll-out von intelligenten Stromzählern der zweiten Generation

Eine weitere wichtige Innovation im Strombereich wirkt sich auf das Verhalten der Endverbraucher aus. In diesem Zeitraum passen sich die Stromversorger mit der Einführung von Zählern der zweiten Generation (2G) an die Anforderungen der Gesetzesverordnung Nr. 102 von 2014 (zur Umsetzung der europäischen Richtlinie 2012/27/EU) an. Diese Zähler sind intelligenter und müssen nach der Beschlussfassung der AEEGSI (Authority for Electricity, Gas and Water System) einen Kommunikationskanal vom Zähler direkt zum Kunden oder zu Dritten bereitstellen. Diese benutzerseitige Datenübertragungsfunktionalität war bei den Stromzählern der ersten Generation (1G) nicht vorhanden und stellt daher einen bedeutenden Fortschritt für die Endverbraucher dar, da sie es Ihnen ermöglichen wird, das Zeit- und Verbrauchsprofil von Strom besser zu kennen und somit das Bewusstsein für Ihr Verhalten zu schärfen und den Wettbewerb bei nach dem Zähler erbrachten Dienstleistungen zu fördern.

Was bedeutet die Verbreitung von smarten Zählern?

Ein Bericht* der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2014 zeigt dies:

  • Bis 2020 werden in der EU rund 200 Millionen Smart Stromzähler und 45 Millionen Gaszähler installiert. Dies entspricht einem Investitionspotenzial von 45 Milliarden Euro;
  • Bis 2020 wird erwartet, dass fast 72% der europäischen Verbraucher einen intelligenten Zähler für Strom und etwa 40% einen für Gas haben werden;
  • Im Durchschnitt liefern intelligente Zähler Einsparungen von 160 € für Gas und 309 € für Strom (auf Verbraucher, Lieferanten, Verteiler usw. verteilt) pro Messstelle und eine durchschnittliche Energieeinsparung von 3%.

(*) "Benchmarking smart metering deployment in the EU-27 with a focus on electricity"

Die Verwendung von Daten aus dem Zähler-2G bietet neue Möglichkeiten für Hausautomationsfunktionen, die die Verfügbarkeit von Verbrauchsdaten, die Warnung vor Abschaltung und Überschreitung von Schwellenwerten nutzen können: Ein Beispiel dafür ist natürlich vor allem die Laststeuerung. Aber es gibt noch viele andere positive Konsequenzen, die man sich vorstellen kann, was die Information der Endverbraucher, die Energieeffizienz, die Verbrauchsreduzierung, die Integration zwischen Smart Grid und Smart Home, die rationelle Nutzung der Photovoltaikproduktion, die Verwaltung der elektrischen Speicherung und die Planung der Ladung von Elektrofahrzeugen betrifft.

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