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Gebläsekonvektor-Systeme

HLK-Anwendungen und Regelungen

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Gebläsekonvektoren (Fan Coils) sind Endgeräte, die im Dienstleistungssektor, im Handel, in Hotels und Krankenhäusern sowie allgemein in mittelgroßen bis großen Gebäuden breite Anwendung finden.

Gebläsekonvektoren werden verwendet, um ein hydronisches System zum Heizen und Kühlen von Räumen mit Hilfe von kleinen Endgeräten für den erzwungenen Konvektionswärmeaustausch zu schaffen. Sie bestehen aus einer oder zwei Batterien für den Wasser-Luft-Wärmeaustausch, einer Gebläseeinheit und den Stellvorrichtungen (2- oder 3-Wege-Ventile mit elektrothermischem oder servomotorischem Antrieb), die den Durchfluss der Wärmeträgerflüssigkeit zur Austauschbatterie regeln. Einige Ausführungen können mit einem elektrisch betriebenen Zusatzheizregister ausgestattet werden.

Die Maschinen mit den traditionellen diskreten 3-stufigen Gebläseeinheiten wurden durch Versionen mit bürstenlosem Motor und Inverterkarte ergänzt, die eine stufenlose Steuerung der Gebläsedrehzahl über die Steuerspannung 0-10 V ermöglichen. Konstruktiv gesehen können Gebläsekonvektoren in verschiedenen Formen aufgestellt werden: im Schrank oder zur Unterputzmontage an der Decke oder an der Wand; die Deckenversionen können freistehend sein oder an im Plenum angeordnete Luftkanäle angeschlossen werden.

Im Folgenden finden Sie zwei Anwendungsbeispiele für unterschiedliche und sehr häufige Systemkonfigurationen. 

2-Rohr-Verteilung
Ekinex-Geräte Andere Komponente
A) Raumthermostat EK-EP2-TP 1) Lüfterkonvektoreinheit
B) Aktor-Regler für Gebläsekonvektoren EK-HA1-TP 2) Ventil mit Stellmotor EIN / AUS
C) Kontaktfühler zur Temperaturmessung EK-STC-10K-3435 3) Wärmeaustauscheakku
D) Tauchfühler EK-STI-10K-3435 4) Ventilator-Gruppe
  5)Meldekontakt Kondenswasserauffangwanne
  6) Fensteröffnungskontakt
  7) Wärmeerzeuger (heißes Fluidum)
  8) Wärmeerzeuger (kaltes Fluidum)
  9) Zentraler Verteiler (Förderstrom)
  10) Zentraler Verteiler (Rücklauf)
Regelung mit Ekinex

Im ersten Fall (Beispiel I) sind die Gebläsekonvektoren (1) mit einer Gebläseeinheit mit 3 diskreten Drehzahlen ausgestattet und an ein 2-Rohr-Wärmeträgerverteilungssystem angeschlossen.

Im Wärmetauscherkonvektor (3) zirkuliert abwechselnd entweder heißes oder kaltes Fluid, und der Zufluss wird durch das Ventil (2) gesteuert. Die Regelung der Raumtemperatur erfolgt über Raumthermostate EK-EP2-TP (A) und Gebläsekonvektor-Stellantriebe EK-HA1-TP (B). An die Raumthermostate (A) sind Fensteröffnungskontakte (6) und Anlegetemperaturfühler EK-STC- 10K-3435 (C) angeschlossen, während an die Stellantriebe (B) Kondensatwannen-Kontakte (5) und am Vorlauf der Wärmeträgerflüssigkeit angeordnete Tauchtemperaturfühler EK-STI-10K-3435 (D) angeschlossen sind.

Bei dieser Anwendung kann die Umschaltung zwischen Heizen und Kühlen automatisch erfolgen, indem die Temperatur der von der Heizeinheit kommenden Wärmeträgerflüssigkeit über den an einen Stellgliedeinlass (B) angeschlossenen Tauchtemperaturfühler (E) gemessen wird. Alternativ können die Ekinex-Geräte die Umschaltung vom Bus empfangen (zentraler manueller Umschaltmodus).

4-Rohr-Verteilung
Ekinex-Geräte Andere Komponente
A) Raumthermostat EK-EQ2-TP 1) Lüfterkonvektoreinheit
B) Aktor-Regler für Gebläsekonvektoren EK-HC1-TP 2) Ventil mit Stellmotor EIN / AUS (heißer    Strom)
C) Luftfühler zur Temperaturmessung EK-STL-10K-3435 3) Wärmeaustauscheakku (heißes Fluidum)
D) Präsenzmelder EK-DF2-TP 4) Ventil mit Stellmotor EIN / AUS (kaltes Fluidum)
  5) Wärmetauschakku (kaltes Fluidum)
  6) Schwimmerkontakt Kondenswasserauffangwanne
  7) Fensteröffnungskontakt
  8) Wärmeerzeuger (heißes Fluidum)
  9) Wärmeerzeuger (kaltes Fluidum)
Regelung mit Ekinex

Im zweiten Fall (Beispiel II) sind die Gebläsekonvektoren (1) mit zwei Wärmetauschern (3, 5) und einer Gebläseeinheit mit bürstenlosem Motor ausgestattet, die von einer Wechselrichterkarte gesteuert wird. Die Geräte sind an ein 4-Rohr-Wärmeträgerverteilungssystem angeschlossen.

Mit dieser Art der Verteilung können, wenn beide Fluide vom Wärmekraftwerk zur Verfügung stehen, im selben Gebäude gleichzeitig Räume geheizt und gekühlt werden; der Zufluss wird durch zwei Ventile mit Stellmotor EIN/AUS (2, 4) gesteuert.

Die Regelung der Raumtemperatur erfolgt über Raumthermostate EK-EQ2-TP (A) und Gebläsekonvektor-Stellantriebsregler EK-HC1-TP (B), die über den erforderlichen 0-10-V-Spannungsausgang zur stufenlosen Regelung der Gebläsedrehzahl verfügen, wodurch alle Vorteile dieser Klemmen erreicht werden: präziseres Ansprechen auf wechselnde Wärmelasten, größere Temperaturstabilität, geringere Geräuschentwicklung und hoher Wirkungsgrad auch bei Teillast mit entsprechender Reduzierung des Stromverbrauchs. Die Temperaturdämpfung kann dank des Präsenzmelders EK-SG2-TP-P (D) automatisch bei Abwesenheit von Personen abgerufen werden.

Die automatische Umschaltung zwischen Heizen und Kühlen auf der Grundlage der gemessenen Temperatur und des Sollwerts kann sich in dieser Anwendung als vorteilhaft erweisen. Alternativ kann die Umschaltung - bei beidem stehen Flüssigkeiten zur Verfügung - auch vor Ort am Raumthermostat im Handbetrieb erfolgen.

In beiden Fällen können je nach den Bedürfnissen von Auftraggebern und Endnutzern zahlreiche Nutzfunktionen für Komfort, Energieeffizienz und Systemwartung hinzugefügt werden: einige Beispiele sind g

Komfort

Der am Wärmetauscher angeordnete Anlegetemperaturfühler ermöglicht es, das Gebläse (4) erst dann in Betrieb zu nehmen, wenn die Temperatur der Wärmeträgerflüssigkeit für die Benutzer angenehm ist (Warmstart). Bei fehlendem Fühler kann die Funktion auch durch Einstellung einer einfachen Einschaltverzögerung ausgeführt werden. (Bsp. Anwendung I) In Räumen mit großer Höhe und großem Volumen (Lobbys, Sporthallen, Geschäftsräume) kann es zu einer Luftschichtung kommen, die Energie verschwendet und die Nutzer unangenehm berührt. Um diesen Effekt zu begrenzen, wird ein Temperaturfühler (C) an den Thermostat (A) angeschlossen und ein maximaler Temperaturgradient eingestellt, der nicht überschritten werden darf. (Bsp. Anwendung II)

Energieeinsparung

Der von einem Thermostateingang (A) erfasste Fensteröffnungskontakt (6) bestimmt automatisch die Umschaltung der Betriebsart von Komfort auf Gebäudeschutz, wodurch die Ableitung von Heiz- und Kühlenergie außerhalb des Gebäudes vermieden wird.

Wartung

Der Aktor-Controller (B) verfügt über einen Betriebsstundenzähler, der den Zählerstand erhöht, wenn die Gebläseeinheit (4) mindestens in der ersten Stufe läuft. Wenn das eingestellte Zeitintervall erreicht ist, wird ein Signal zum Austausch des Gebläsekonvektor-Filters aktiviert.

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